Viel Regen, viele Pilze. Die Ausbeute ist so fett wie seit zwei Jahren nicht mehr. Wir zelebrieren also weiterhin die Pilz-Saison und empfehlen für diese Woche: Pilz-Burger.

Bei diesen Burgern bestehen die Patties nicht aus Fleisch, sondern aus Pilzen, Walnüssen und Kichererbsen. So erhält der Burger ein ganz besonderes Aroma, das ihn von anderen Burgern deutlich unterscheidet. Es ist eine vegetarische Alternative, die kein Fleischprodukt nachstellt, sondern eine eigene Note entwickelt.

Rezeptvorschlag:
Vegetarisch oder vegan

Je nach Machart ist es sogar möglich, das Rezept komplett vegan zu kochen. Und fast alles geht mit Zutaten, die man aktuell im Garten oder Wald ernten kann. Will man nun 10 bis 12 Patties herstellen, benötigt man folgende Zutaten:

  • Knapp 1,5 Kg Waldpilze in 1-2 cm großen Stücken.
  • Ca. 100 Gramm an gekochten Kichererbsen, die noch zerstampfen.
  • 300 Gramm Walnüsse
  • 5 mittelgroße Zwiebeln, fein schneiden
  • 4 Knoblauchzehen
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Zwei Eier
  • Eine Teelöffel-Spitze an Rauchpaprika
  • 2 Schnapsgläser Sherry
  • 5 TL Magic Dust, inspiriert nach einem Rezept von BBQ PIT: 60 g Paprikapulver, 30g Salz, 2TL Senfpulver, 30g Chillipulver, 30g Cumin, 2TL Schwarzer Pfeffer, 30g Knoblauchpulver, 2 TL Cayennepfeffer
  • Äpfel
  • Käse, empfehlenswert ist etwa Gorgonzola

Zubereitung

Die geputzten und geschnittenen Pilze ohne Salz in Butter auf zweidrittel-Hitze so lange braten, bis das Wasser verdampft ist und Röstaromen entstehen. Nach ca. 20 Minuten die feingeschnittenen Zwiebeln für weitere 5 Minuten mitbraten. Dann folgt der feingehackte Knoblauch, der ebenfalls kurz angebraten wird. Dann alles mit zwei Schnapsgläsern Sherry ablöschen und Flüssigkeit verdampfen lassen. Danach folgen noch Salz, Pfeffer und Petersilie als Würze, danach kann man die Masse vom Herd nehmen.

Nun verknetet man die gestampften Kichererbsen mit den drei Eiern. Diesen Kichererbsenteig dann mit den etwas abgekühlten Pilzen (sie sollten nicht mehr heiß sein) vermischen. Die grob-gehackten Walnüssen kommen ebenfalls hinzu.  

Aus dieser Masse formt man nun die Patties. Am besten zunächst eins zum Testen, um gegebenenfalls nochmal nachwürzen zu können. Hat man dann alle Patties geformt, ist es Zeit für das Anbraten. Nach dem ersten Wenden empfiehlt es sich, eine dünne (!) Apfelscheibe und Käse (wie etwa Gorgonzola) darauf zu legen.

Sind die Patties dann final, kann man diese normal zu einem Burger verarbeiten: Also mit Burger-Brötchen, Salatblättern, Tomatenscheiben sowie Ketchup und/oder Majo. Den Variationen sind hier keine Grenzen gesetzt. Als klassische Beilage empfehlen sich Pommes oder Wedges.

Kleine Tipps zur veganen Variante

Wie eingangs erwähnt, kann man die Pilz-Patties auch vegan zubereiten. In diesem Fall muss man bei der Teigherstellung auf die Eier verzichten. Als Alternative bietet sich Johannisbrotkernmehl in Kombination mit normalen Mehl an. Wichtig ist hier, nicht an Menge zu sparen. Es muss wirklich klebrig sein. Ansonsten läuft man Gefahr, dass die Patties am Ende auseinanderfallen.

Grundsätzlich ist das Rezept praktisch vegan, man muss nur beim Käse sowie der Mayonnaise aufpassen.

Ein ganz besonderer Dank nun an Matthias Wolkenfeld für das Rezept, an dem er nach wie vor feilt! Wir wünschen viel Spaß beim Kochen und guten Appetite!  

Der Markttag

Der Markttag findet derweil wie gewohnt statt. Anwesende
Markthändler*innen sind:

• Hadara mit Falafel und orientalischen Spezialitäten
• La Cuisine Pauline mit frischen Waffeln und weiteren Delikatessen
• Sürgün Feinkost mit mediterranen Spezialitäten, Gemüse und Trockenobst
• Weltladen mit Kaffee, Tee und Schoko, fairgehandelt
• Weinlädele mit Wein & Co.
• Woschtkammer mit Schwälmer Wurst und selbstgemachter Bratwurst

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