Plastik ist nützlich wie problematisch. Scheinbar unverzichtbar sind die Kunststoffe für unzählige Produkte und Verpackungsmaterialien, doch zugleich auch eine Belastung für Umwelt. Recycling ist zwar einer der Lösungsansätze, um zu verhindern, dass die Abfälle in Deponien, Flüssen und Meeren landen. Doch recycelt wird weiter weniger, als man gemeinhin denkt. 2017 nur knapp 16 Prozent der Kunststoffabfälle, wie aus dem kürzlich veröffentlichten Plastikatlas der Heinrich-Böll-Stiftung hervorgeht.  Das sind 810.000 Tonnen von insgesamt 5,2 Millionen Tonnen an Kunststoffabfällen, die in diesem Jahr in Deutschland anfielen.

Die Lektion ist: Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, sollte Plastik möglichst vermeiden – selbst wenn es aktuell noch utopisch erscheint, auf Plastik komplett zu verzichten. Viele Ratgeber, Blogs und Artikel geben aber Hinweise, wie sich der Verbrauch zumindest reduzieren lässt. Ein guter Anfang ist stets: Die Plastiktüte beim Einkaufen weglassen.

Einige der Tipps lassen sich auch direkt beim Einkaufen anwenden. Zum Beispiel kann man versuchen die Sachen unverpackt zu kaufen, wie beispielsweise Gurken oder Äpfel. Außerdem kann oftmals ein eigener Stoffbeutel oder ein Obstnetz die Plastiktüte ersetzen. Besonders auf dem Markt kann meist eine Plastikverpackung durch mitgebrachte Dosen oder Gläser ersetzt werden.

Das gilt etwa auch bei Feinkost Sürgün auf dem Oberstadtmarkt. Hier kann man die leckeren Aufstriche direkt in die mitgebrachte Dose einfüllen lassen!

Anwesende Markthändler sind am Samstag:

• Almburschen mit österreichischen Spezialitäten rund um Schinken und Bergkäse
• Die Genussgenossenschaft mit Brot
• Hofgut Dagobertshausen mit Marburger Spargel und frischen Erdbeeren
• La Cuisine Pauline mit frischen Waffeln und Blumen
• Sürgün Feinkost mit mediterranen Spezialitäten und Gemüse
• Weltladen mit Kaffee, Tee und Schoko, fairgehandelt
• Weinlädele mit Wein & Co
• Woschtkammer mit Schwälmer Wurst und selbstgemachter Bratwurst

In das Marktgeschehen integriert sind auch die ansässigen Restaurants Market und Ratsschänke. Neben der normalen Karte bieten sie spezielle regionale Marktgerichte an.