Bild: Maja Dumat / CC BY 2.0

Etwas schrumpelig, einige Flecken und Dellen – Gemüse direkt aus dem Garten ist nicht unbedingt ein Traum für die Instagram-Welt. Nur heißt zu wenig Hochglanz nicht, dass es nicht genießbar ist. Vor allem wer einmal Gemüse wie Kartoffeln, Karotten oder diverse Salatsorten selbst angebaut hat, weiß nur zu gut, dass gerade von der Imperfektion ein ganz eigener Charme ausgeht. Und das solche Gartenerzeugnisse den Hochglanzprodukten geschmacklich um nichts nachstehen.

„Auch eine schrumpelige Kartoffel ist eine essbare Kartoffel“, lautet daher ein Motto von Allmende Holzhausen. Am Samstag sind die Experten für lokale Erzeugnisse wieder auf dem Oberstadtmarkt. Dort wollen sie nicht nur für einen nachhaltigen Umgang mit Gemüse sensibilisieren. Sie geben auch Tipps, wie man mit Wintergemüse CO2-frei lagern und konservieren kann – also eine Lagerung ohne den Einsatz von Kühlzellen, sondern nur mit der mittelhessischen „Winterkälte“.

Neben dem Bildungsprogramm erwartet euch auf dem Oberstadtmarkt der gewohnt vielfältige Mix aus Spezialitäten und Delikatessen. So bietet etwa das Landfräulein das übliche Sortiment mit etwa Lavendelhonig und Konfitüren. Dazu gibt es am Samstag auch noch frische, hausgemachte Windbeutel, Quiche mit Lachs und Spinat und natürlich wieder Frühlingssträuße – ideal als kleiner Hoffnungsschimmer für die verregneten Tage.

Anwesende HändlerInnen sind:

• Almburschen mit österreichischen Spezialitäten rund um
Schinken und Bergkäse
• Die Genussgenossenschaft mit Brot
• Landfräulein Hassenhausen mit Blumen und Hoflädchenprodukten französischer
Prägung
• Stirnbachhof mit frischen Eiern
• Sürgün Feinkost mit mediterranen Spezialitäten und Gemüse
• Weinlädele mit Wein & Co.
• Weltladen mit Kaffee, Tee und Schoko, fairgehandelt.
• Woschtkammer mit Schwälmer Wurst und selbstgemachter Bratwurst